Am 07. Und 08.02.2004 war es mal wieder soweit

 

Das Motto für dieses Wochenende lautete Training, Training, Training!!!

Frohen Mutes haben wir uns um 08.30 Uhr an unserem Vereinsheim getroffen um alle gemeinsam den Anhänger zu beladen und in ein vergnügliches und erholsames Wochenende aufzubrechen. Doch schon beim Ausladen in Gestorf war es mit dem Vergnügen vorbei.... es goß wie aus Kübeln. Und zu allem Überfluß war die Halle auch leider noch nicht aufgeschlossen, so dass wir uns alle samt Instrumenten, Proviant und unseren eigenen Habseligkeiten unter einem kleinen Vordach tummeln mußten, während wir versuchten unseren „Schließer“ Jörg aus dem Bett zu klingeln. Nachdem dieser dann endlich fröhlich pfeifend wie ein Wandersmann per Pedes zur Halle marschiert war und alles eingelagert war, ging es auch schon los: Warm-Up!
Da es beim Camp so Sitte ist, sich morgens nicht nur am Instrument, sondern auch körperlich aufzuwärmen, wurde zur Gymnastik aufgefordert. Doch leider ist es auch Sitte einiger Spieler, diesen Aufruf schlichtweg zu überhören. Wie dem auch sei... beim anschließenden musikalischen Warm-Up waren dann alle mehr oder weniger bei der Sache. Die Brass tummelte sich in der großen Halle und die Percussion machte es sich in den Kabinen gemütlich.
Programm für Samstag war, unser neuestes Stück, „September“ von „Earth, Wind & Fire“, einzustudieren. Doch das erwies sich, zumindest bei der Brass, anfangs als schwieriger und verwirrender, als es sich die Ausbilder gedacht haben. Es stellte sich heraus, dass das Zählen bis drei zu dieser frühen Stunde noch nicht bei allen  funktionierte. Anfangen auf 2 und dann noch solch eine verwirrende Tonfolge?!... für unsere Bässe ein scheinbar unüberwindbares Problem. Doch zum Glück hat sich diese Verwirrung mit der Zeit gelegt und es ging doch schneller voran als von Nadine befürchtet.
Auch die Percussion hatte bis zum Mittag schon fleißig die Sticks geschwungen und ist gut voran gekommen. Nach dem Mittagessen, zwei Stunden Training ,der Kaffeepause und einer weiteren Stunde Training hatten wir dann endlich die Gelegenheit, das Stück mit Brass und Percussion zusammenzubringen. Basti und Nadine hatten mit allem gerechnet... nur damit nicht: Es hat auf Anhieb ziemlich gut funktioniert. Ein paar kurzfristige Änderungen hier und da, und zum Ende des Tages haben wir mehr geschafft als eigentlich geplant war.
Bei der anschließenden „Party“ haben wir dann richtig die Sau rausgelassen und gequatscht was das Zeug hält. Manche unserer Spieler haben sich anscheinend so in Ihr Gespräch vertieft, dass sie nicht mitbekommen haben, als draußen schon wieder die Sonne aufging bevor sie ins Bett gegangen sind.
Sonntag: Frühstück um 08.00 Uhr, Trainingsbeginn 09.00 Uhr. Und obwohl vielen sichtlich zu wenig Schlaf bekommen haben, haben wir fast pünktlich angefangen. Programm: Killing me softly, Percussion-Break und Auffrischung von September. All das hat trotz akutem Schlafmangel und dem eine oder anderen Tropfen Restalkohol im Blut auch bestens geklappt.
Abschließend ist hierzu nur noch anzumerken, dass dieses Wochenende ein voller Erfolg war und dringend einer Wiederholung bedarf. Denn wieder einmal hat sich herausgestellt, dass es Spaß macht, den ganzen Tag Musik zu machen und am Ende des Tages zu sehen, was man geschafft hat.
Ein Dank an dieser Stelle an unsere Küchencrew Stefan, Axel, Brigitte, Jürgen, Oooli, Elvira, Andrea und E (und alle die ich vergessen habe) für Ihre erstklassige Bewirtung, an die Ausbilder Basti und Nadine für Ihre Geduld mit den Spielern und Ihre Arbeit und natürlich an alle Spieler für Ihre Ausdauer und Geduld mit den Ausbildern.
 
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