Am 06. Februar haben sich rd. 30 Mitglieder auf den Weg gemacht und die Boßelkugeln geschwungen. Wie auch in den vergangenen Jahren sind wir morgens mit dem Bus von Pattensen nach Koldingen aufgebrochen. Bei unserem 2. Vorsitzenden Thomas Möhrke haben sich alle Boßelfans eingefunden; ein paar Nachzügler sind noch mit dem Auto hinterhergereist.

Dick eingepackt und mit 2 prall gefüllten Bollerwagen gingen wir zu unserem Startpunkt an der Koldinger Feldmark. Am Ortsende wurden zunächst die vier Gruppen ausgelost und dann konnte es auch schon losgehen.
Bereits nach den ersten paar Würfen verließen einige Boßelkugeln den asphaltierten Weg und einzelne Teilnehmer mußten sie von der Kuhwiese oder dem Acker wieder ins Spiel bringen. Da uns das Wetter wohlgesonnen war – es war zwar kalt und reichlich windig, aber der Regen blieb trotz aller Vorhersagen aus – konnten wir auch diese Hürden ohne große Probleme meistern.
Zwischendurch gab es Stärkung in Form von heißen Kakao oder Glühwein sowie Mettbällchen, Käsewürfel und Süßigkeit. Wir waren also gut versorgt.
Gut 2 Stunden benötigten wir, um in Pattensen anzukommen, was unter anderem auch an dem Hügel lag, welchen so manche Kugel einfach nicht überwinden wollte.
Im Vereinsheim konnten wir uns dann noch mit Grünkohl oder Schlachteplatte stärken, die Kids tobten draussen über die Wiesen und in geselliger Runde wurden noch einige Stunden im Vereinsheim verbracht.

Im nächsten Jahr treffen wir uns dann wieder, wenn es heißt "Der ACF geht auf Boßeltour!"

Bilder in der Galerie

 

 

 
 

 

NACH dem Contest ist VOR dem Contest…
von Nadine und Nina

 

Unsere Eindrücke vom 08.01. bis zum 30.01.2011

 

 

Nach dem ersten Contest von der ACF-Truppe „Silky“ in Waalwijk waren wir als Trainerinnen sehr zufrieden, wussten aber auch, dass wir noch viel zu tun haben und drei trainingsintensive Wochen vor uns liegen.

 

Bereits am Montag darauf hieß es wieder: Treffen 17.30 Uhr in der Aula der KGS Pattensen und üben, üben, üben. Gemeinsam mit der Silky-Truppe hörten wir uns erneut das Jury-Tape an damit alle sich auch einen Überblick über die Bewertung verschaffen konnten. Anschließend erläuterten wir gemeinsam die noch anstehenden Änderungen in der Show.

 

Beim Training in den kommenden Wochen legten wir den Fokus auf die von der Jury bemängelten Dinge wie z. B. die Handpositionen und Körperhaltung. Immer und immer wieder musste die Truppe ein und denselben Teil der Show wiederholen um am Ende dann auch wirklich bei 12 Tänzern die gleiche Position zu erhalten. So verlief das Training dann bis zur Generalprobe am 28.01.2011, die, wie sollte es auch anders sein, nicht gerade klasse verlief. Mit leichtem Bauchgrummeln verließen wir die Halle und verabschiedeten uns bis zum folgenden Morgen um 7.30 Uhr an unserem Vereinsheim.

 

Dort trafen wir uns dann um das Equipment und alles was wir sonst noch für diese Tour brauchen würden in die Kleinbusse zu verladen und pünktlich um 8.00 Uhr Richtung Aalsmeer zu starten. In Springe sammelten wir noch Felix ein (Lea konnte leider wegen einer Fußverletzung nicht mitkommen) .

 

Die schon traditionelle „große Pause“ machten wir, wie auch im vergangenen Jahr direkt an der niederländischen Grenze. Hier konnten sich alle an dem reichlichen Buffet laben und für die kommenden Stunden stärken. Da Lea ja nun leider eine Lücke hinterlassen würde kamen bei dem Einen oder Anderen Fragen wegen der bevorstehenden Show auf. Was sollten sie machen? Kurzerhand beschlossen wir, einen Teil der Show einfach auf dem Autobahnparkplatz zu laufen um diese Lücke bei einem Teil zu schließen. Nachdem auch hier die letzten Fragen beantwortet waren machten sich Nina und Inga im Rasthaus daran, den Tänzerinnen schon mal den Nagellack aufzutragen, damit es nach der Ankunft in Aalsmeer nicht so hektisch in der Kabine werden würde. 

 

Bei der anschließenden Weiterfahrt gerieten wir nach 1 1/2 Stunden in einen Stau...ausgerechnet vor der letzten Ausfahrt vor Aalsmeer...was Nina schon wieder leicht in Panik versetzte. Schaffen wir es noch pünktlich? Haben wir noch genug Zeit die Tänzer/innen zu schminken?

In Aalsmeer angekommen erfuhren wir, dass der Contest um 45 Minuten nach hinten verschoben wurde...PUH...wir lagen also absolut im Zeitplan. Glück gehabt!

 

Das bedeutet allerdings nicht, dass wir nix zu tun gehabt hätten und uns ausruhen konnten. Nun hieß es: Ab in die Kabine, welche wir gemeinsam mit den Starriders und The Sound of Frankfurt belegten, und fertig machen für die Show: Umziehen, Haare stylen und schminken…alles musste stimmen! Nina ging in der Zwischenzeit zum „Sound-Check“ und half unserer Crew beim Checken des Equipments. Um 17.19 Uhr hieß es: Aufwärmen auf dem Feld A in der Nebenhalle! 

 

Während Nina mit unseren drei Kleinsten einen wirklich komplizierten Teil noch mal übte ging Nadine mit den Großen noch mal einzelne Parts durch. Anschließend wurde noch mal mit allen gemeinsam der letzte Part der Show trainiert…das lief gut. Alle waren konzentriert und voll bei der Sache. Wir waren zufrieden und wünschten der Truppe wenige Minuten später, als der Vorhang aufging und sie den Hallenboden betraten: Viel Spaß!

 

Die Crew durfte an der Seite auf Bänken sitzen und als die Musik anging staunten wir Bauklötze! Was war denn da los? Alles hat super geklappt! Keine Fehler und strahlende Gesichter. Sogar die neu erlernten Sets saßen! Wir waren sooo stolz auf „unsere Mäuse“. Jetzt hieß es nur noch der Siegerehrung entgegenfiebern.

 

In der Zeit bis dahin hatten wir noch die Möglichkeit uns die eine oder andere Show anzuschauen, ein wenig zu entspannen und leichtsinniger Weise „Silky“ zu versprechen: beim ersten Platz geht es anschließend noch in Bad Oeynhausen zum Goldenen M!

 

Um 17.45 Uhr ging dann für die Gruppen erneut der Vorhang auf und der Einmarsch der Performer bereitete uns eine Gänsehaut...wie stolz sie aussahen. Beim ersten Contest lag „Silky“ mit 60,7 Punkten 6 Punkte hinter dem Erstplatzierten ATOMIC, das ist schon ein ziemlicher Abstand.

Die Siegerehrung begann: 3. Platz mit 66,5 Punkten…The Switch…PUH...der erste Stein viel uns vom Herzen. 2. Platz, 73,7 Punkte, erster Platz 77,5 Punkte! Wow...hatte die Truppe wirklich 13 Punkte rausgeholt? Wir freuten uns schon jetzt riesig und wären mit dem 2. Platz bei diesen Punkten mehr als zufrieden gewesen. Auch die Tänzer/innen strahlten von einem Ohr zum anderen…Vanessa hat sogar schon im Kopf angefangen den obligatorischen Gruß anzuzählen (Das hat sie zumindest später am Auto so berichtet). Doch plötzlich hieß es: 2. Platz…Atomic! Kann das denn wahr sein? Auf dem Rang hat es getobt und auch die 12 dort unten konnten ihre Freude nur mit Jubeln, Schreien und Hüpfen ausdrücken…dem Einen oder Anderen von uns kullerten sogar Freudentränen runter! Sie und wir hatten es geschafft! 16,8 Punkte draufgelegt und die Gruppe Atomic geschlagen! Wir als Trainerinnen konnten unserer Freude kaum Ausdruck verleihen: trotz mancher Rückschläge doch alles richtig gemacht und die Gruppe so gefördert wie sie es brauchten.

 

Gegen 19 Uhr verließen wir den Parkplatz nachdem noch mal ausreichend vom Buffet geschlemmt, die Daheimgebliebenen angerufen und schon mal ein bisschen gefeiert wurde.

Das Versprechen lösten wir natürlich ein...Futtern bei Mc Donalds!

 

Um 00.00 Uhr konnten wir dann in Pattensen immer noch vom Siegestaumel beflügelt die Fahrzeuge wieder ausladen und nach Hause fahren. 

 

Aber…nach dem Contest ist vor dem Contest…bald ist das Finale in Eindhoven und wir wissen noch nicht, was die 2 Gruppen, welche wir noch nicht gesehen haben, alles machen. Also heißt es…üben üben üben! 

 


 

Aalsmeer – Silky, are you ready?
Erlebnisbericht von Alicia

Am 29.01.2011 um 7.30 Uhr trafen wir uns alle am Clubheim. Wir waren wie beim letzten Contest in Waalwijk alle ungeschminkt und unsere Haare waren auch nicht gemacht. Vor der Abfahrt gab es wieder eine große Diskussion wer mit wem in welchem Auto sitzt. Aber nach langem Diskutieren konnten wir dann doch noch eine gute Lösung finden. Die Hinfahrt war sehr lustig. Zuerst unterhielten wir uns lange, irgendwann fingen wir an Promiraten und „Ich sehe was, was du nicht siehst“ zu spielen. Das hat ziemlich Spaß gemacht. Dann machten wir Frühstückspause ein paar Kilometer vor der holländischen Grenze, das Essen war sehr lecker und es gab reichlich.
 

Nachdem wir uns gestärkt hatten, stellten wir noch mal das „L“ auf, das ist eine Stelle in unserer Show und klärten noch einige Fragen dazu, da eine Tänzerin von Silky (Lea) sich bei der Generalprobe den Fuß verknackste und somit nicht mitfahren konnte. Anschließend fuhren wir weiter und standen ca. 30min. im Stau. Um ca. 13:45 Uhr sind wir endlich angekommen und erfuhren, dass sich der ganze Contest 45min. nach hinten verschoben hat. Somit hatten wir noch sehr viel Zeit.


Wir gingen in unsere Kabine und dort machten wir uns fertig. Lena machte uns wieder die Haare, da sie das von uns am besten kann. Wir bekamen wieder einen hohen Dutt, jeder eine andere neonfarbige Strähne. Nadine schminkte uns und Jule und Inga lackierten uns die Fingernägel in neongelb. Top gestylt gingen wir zur Tribüne und schauten uns noch einige Colorguards an, da wir noch genug Zeit hatten. Von 16:19 Uhr - 16:35 Uhr hatten wir warm-up, wo wir noch mal alles durchgegangen sind.

 

 

Dann wurde es ernst. Wir stellten uns hinter dem Vorhang auf. Alle waren ein bisschen nervös wegen des „Kreiswurfs“, da ja Lea fehlte. Wir haben uns dann alle gegenseitig viel Spaß und Erfolg gewünscht. Dann hieß es SHOWTIME. Der Vorhang ging auf und ab da an lächelten wir. The Pride hat uns wieder den Floor ausgelegt. Wir legten unser Equipment aus, während der Moderator uns vorstellte. Dann kam die Frage „Silky, are you ready?“ Wir gingen in unsere Anfangsposition. Es ging los. Die Show lief so gut und hat uns sehr viel Spaß gemacht. Wir hörten gar nicht wieder auf zu lächeln. Es ist KEINE Fahne runtergefallen. Nach der Show verließen wir den Floor. Hinter dem Vorhang jubelten wir für The Pride (sie haben uns ihren Floor/Bodenbelag geliehen und mit ihrer Crew für uns ausgelegt), aber auch natürlich für unsere gelungene Show. Wir waren total happy.

Dann war die Siegerehrung und wir stellten uns hinter dem Vorhang auf und dann kam das Lied bei dem alle mitsangen, wir natürlich auch. Endlich war unsere Klasse (Prep Class) dran. Der Moderator fing an die Plätze zu verkünden und er sagte: „Auf dem 3. Platz ist „The Switch“, auf dem 2. Platz ist „Atomic“ und auf dem 1. Platz ist „Silky“. Wir konnten unsere Freude gar nicht in Worte ausdrücken. Wir jubelten & kreischten, fielen uns in die Arme und freuten uns einfach und sehr, sehr offensichtlich.

Dann machten wir noch einige Fotos, zogen uns um, räumten die Kabine, ruften unsere Eltern an und fuhren wieder nach Hause. Auf der Fahrt feierten wir noch viel und sangen noch viele Lieder. Wir fuhren auch noch zu Mc Donalds, wo wir uns erstmal ein „schönes“ Essen gönnten und um Mitternacht kamen wir dann wieder am Clubheim an und waren noch immer bester Laune.


Auch nach diesem Contest bedanken wir uns bei unseren Trainerinnen Nadine und Jule. Außerdem einen Dank an alle die geholfen haben (Staff, die Fahrer und die Muttis die für das Buffet zuständig waren)
Dankeschön

 


Die ACF-Colorguard Silky hat beim CGN-Contest in Aalsmeer (NL) den 1. Platz in der Prep-Class gewonnen. Die Mädels und Jungs konnten sich mit 77,5 Punkten zum vorigen Contest in Waalwijk um sensationelle 16,8 Punkte steigern und liegen nun vor Atomic (73,7 Punkte).

Nun steigt natürlich die Spannung für das Finale, den CGN-Championchips in Eindhoven am 26.03.2011. 

Aalsmeer – Silky are you ready?

 NACH dem Contest ist VOR dem Contest

 

Erster Contest in Waalwijk…
Erlebnisbericht von Vanessa

Treffpunkt war am 08.01.2011 um 10:30 Uhr im ACF-Clubheim. Wir Mädels und Jungs waren alle ungeschminkt und unsere Haare waren auch nicht gemacht. Nach der Aufteilung in die Busse ging die lange Fahrt dann auch schon los. In den Pausen wurde uns wieder ein sehr gutes Buffet mit allem drum und dran geboten. Nach ca. 5 Stunden waren wir dann in Waalwijk angekommen. Im großen, blauen Bulli mussten noch unsere Fingernägel gelb angemalt werden. Sogar die Jungs bekamen gelben Nagellack. Kurze Zeit später, in der Kabine, wurden wir dann endlich geschminkt und durften unsere Haare machen. Wir alle waren total aufgeregt, als es zum Warm-up ging. Dort hatten wir 10 Minuten zeit, um alles noch einmal durch zu gehen. Nach den 10 Minuten stellten wir uns vor dem Vorhang auf und bekamen von unseren Trainern ein viel Spaß Kussi. Als der Vorhang aufging sahen wir die ganzen Leute und von da an haben wir nur noch gelächelt. Erst wurde der Floor von The Pride ausgelegt und dann durften wir unser Equipment auslegen. In der Zeit erzählte der Moderator etwas über uns (auf holländisch). Als wir fertig waren mit auslegen fragte er: „Silky, are you ready?“. Und dann fing es an. Der Tanz hat uns allen total viel Spaß gemacht. Es sind nicht viele Fahnen runter gefallen, was uns noch mehr Motivation gab. Der Tanz war zu Ende, wir verließen den Floor und hinter dem Vorhang jubelten wir für The Pride aber auch für uns selbst. Auf dem Weg zu der Kabine haben wir immer noch über den Tanz geredet; wie viel Spaß es uns gemacht hat und was geklappt und was nicht geklappt hat. Um eine kleine Stärkung einzunehmen, gingen wir raus zu den Bussen. Bis zur Siegerehrung durften wir uns auch noch die anderen Colorguard Gruppen anschauen. Zur Siegerehrung stellten wir uns hinter dem Vorhang auf und dann kam das Lied bei dem alle mitsangen. Wir auch. Dann ging es raus. Alle Gruppen stellten sich nebeneinander auf und der Moderator fing an zu reden. Da wir ja in Holland waren und dort nur holländisch geredet wurde, verstanden wir kein Wort. Wenn alle Holländer gelacht haben, lachten wir einfach mit. Dann kam unsere Klasse (Prep Class) dran. Auf Platz 3 waren „The Switch“. Und auf Platz 2 „Silky“. Mit unserer Grußform bedankten wir uns. Wir bekamen den Umschlag mit unseren Punkten. Den ersten Platz machte „Atomic“. Nach der Siegerehrung feierten wir unseren 2ten Platz. In der Kabine zogen wir uns schnell um und dann ging es ab nach Hause.

Vielen Dank an unsere Trainer Nadine und Jule. Außerdem einen Dank an alle die geholfen haben, uns einen wunderbaren und unvergesslichen Tag zu bereiten. (Stuff, die Fahrer und die Muttis die für das Buffet zuständig waren)

 

 
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